Allergien und Unverträglichkeiten

Matthias Mertler, Heilpraktiker
Grundlagen, Fallbeispiele, Therapieoptionen

Einleitung / Grundlagen:

Unverträglichkeitsreaktionen auf Lebensmittel oder Zusatzstoffe können auf unterschiedlichen immunologischen Reaktionen oder Organerkrankungen beruhen:

  • Echte Allergien vom Soforttyp oder Spättyp, bei denen die Beschwerden erst 1 bis 2 Tage später auftreten.
    Echte Allergien sind mengenunabhängige „Ja-Nein-Reaktionen“.
  • Unverträglichkeiten dagegen sind mengenabhängig. D.h., kleine Mengen unverträglicher Stoffe werden toleriert, größere Mengen bzw. die Summation verschiedener unverträglicher Stoffe führen zu Beschwerden (z.B.: Rotwein oder Käse alleine geht – Wein und Käse zusammen machen aber Probleme).
  • Enzymatische Minderleistungen / Maldigestion durch funktionelle Schwächen oder Erkrankungen von Leber und Bauchspeicheldrüse (z.B. Laktose-, Fruktose-Intoleranz, DAO-Mangel) können ähnliche Beschwerdebilder auslösen.
  • Darmschleimhaut-Reizungen durch Gärungs- und Fäulniszustände sowie Fehlbesiedelungen durch (pathogene) Fremdkeime und die klinisch definierbaren Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa haben ebenfalls einen hohen Stellenwert.

Ursachen:

Die Ursachen für die Zunahme der allergischen Erkrankungen können sehr unterschiedlich diskutiert werden – i.d.R. steckt eine Überforderung des Immunsystems dahinter.

Der Autor „favorisiert“ die extreme Zunahme von synthetischen Zusatzstoffen in unseren Nahrungsmitteln, die in Lebensmitteln nichts zu suchen haben, den psycho-vegetativen Dauerstress nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in der „Frei“-Zeit und die Fehlernährung bei gleichzeitigem Mangel an Vitalstoffen.

In über 25-jährigem Praxisbetrieb haben sich folgende Annahmen / Einschätzungen immer wieder bestätigt:

  • „Allergiker-Karrieren“ beginnen meist mit Lebensmittel-Allergien – häufig nach dem Abstillen (Kuhmilch!), nach dem Zufüttern (Weizen!) – später kommt dann noch eine Vielzahl von Zusatzstoffen und Medikamenten hinzu…
  • Atemwegs-Allergien / „Heuschnupfen“ gesellen sich vermutlich später dazu – wir haben in all den Jahren noch niemals einen Heuschnupfen-Patienten über die Bioresonanztechnik getestet, der keine Lebensmittel-Allergien hatte!
  • Kontaktallergien sind i.d.R. einfacher zu diagnostizieren und durch Vermeidung gut zu beherrschen.
    Die ursprüngliche Sensibilisierung kann hier aber auch über Lebensmittel erfolgen!
    Z.B.: Konservierungsstoffe (PHB-Ester, E 214-219 / Parabene) mit der Bratwurst aufgenommen können bei Anwendung von Kosmetika lokal heftige Reaktionen auslösen (hier: Antifaltencreme mit Parabene am Auge!).
  • Wer Allergien hat, entwickelt auch immer mehr Unverträglichkeiten, die das „immunologische Fass“ irgendwann zum Überlaufen bringen und häufig erst dann den Patient in die Praxis treiben. („Probleme mit Unverträglichkeiten hatte ich schon immer mal – aber jetzt weiß ich gar nicht mehr, was ich essen soll“ oder „Ich habe eine empfindliche Haut – jetzt aber noch ein Ekzem, was auch mit Cortison-Salben nicht weg geht“).

So hat bei uns die Erfassung / Testung der Lebensmittel-Allergene klar den höheren Stellenwert.
Diese sog. Basis- oder maskierten Allergene werden jeden Tag unbewusst aufgenommen, beschäftigen das Immunsystem rund um die Uhr und lassen es entgleisen.

Werden symptomatisch nur die „Tropfen therapiert, die das Fass zum Überlaufen gebracht haben“ – aber durchaus für die aktuelle Symptomatik verantwortlich sein können – erreicht man dauerhaft keine Heilung.

Chronische Beschwerden am Verdauungstrakt, Herz-Kreislauf-System, den Atemwegen und häufig eben an Haut und Schleimhäuten werden schulmedizinisch-symptomatisch „am Ort des Geschehens“ therapiert, was natürlich nicht ursächlich funktionieren kann.

D.H., die „dicken Brocken im Belastungsfass“ müssen definiert und neutralisiert werden.

Die Leistungsfähigkeit unseres Immunsystems – insbesondere das schleimhaut-assoziierte lymphatische Gewebe des Darm
(GALT = gut associated lymphoid tissue) als Hauptsitz unserer immunologischen Abwehr – entscheidet, ob und in welchem Ausmaß auch andere Regionen (Atemwege, Urogenitaltrakt, Haut) normal oder überschießend reagieren.

Eine wesentliche Voraussetzung für Gesundheit und eine effektive Immunabwehr ist eine gesunde Darmflora
(ohne Fremdkeimbesiedlung, Gärungs-, Fäulniszustände…) und die Funktionstüchtigkeit der Mucosabarriere.

Dabei ist die Schleimhaut flächendeckend mit der Darmflora überzogen, die das Einnisten und Aufwuchern pathogener Keime verhindert und die darunter liegende Epithelschicht ernährt. Das Prüfen, Filtern und Durchschleusen von Nahrungsbestandteilen ist eine aktive Leistung der Darmwand und erfolgt nicht durch passive Diffusion!

Nach weiterer immunologischer Prüfung im nachgeschalteten Immunsystem werden die Nahrungsbestandteile über Lymphe und den Blutkreislauf im Körper verteilt.

(s. Abb. 1+2)

bakterienteppich  mucosabarriere

Verändert sich das Darmmilieu, können sich Fremdkeime, die sich in dem veränderten Milieu besonders wohl fühlen, einnisten, aufwuchern und durch ihre Stoffwechselprodukte den Organismus nicht nur am Darm belasten. Durch Zerstörung des Bakterienteppichs (z.B. durch orale Antibiotika-Anwendung) kann freie „Besiedlungsfläche“ entstehen und so das Ansiedeln und die Vermehrung von potenziell pathogenen bzw. eigentlich passageren Keimen ermöglicht werden.

In der Folge wird die Epithelschicht geschädigt (Leaky gut) und die Nahrungsbestandteile sowie Mikroorganismen treffen unkontrolliert auf das nachschaltete Immunsystem, wo in größeren Mengen Entzündungsmediatoren und Immunkomplexe entstehen, die über die Lymph- und Blutbahnen im Körper verteilt werden und so systemische Reaktionen in anderen Regionen (Gefäßsystem, Atemwege, Haut) auslösen können.

(s. Abb. 3+4)

fremdkeimbesiedlung

In dieser Phase entstehen vermutlich auch verstärkt Lebensmittel-Unverträglichkeiten durch Irritation der Verdauungskaskade (enzymatisch-vegetativ-hormonelle Steuerung) mit Fehlfunktionen von Bauchspeicheldrüse, Leber-Galle, Maldigestion (Fäulnis, Gärung) und den sich daraus ergebenden Schleimhautbelastungen.

Neben der gezielten Anamnese, Konstitutionsbestimmung (z.B. über die Iris-Diagnostik) und der symptomatischen Intervention ist die Auswahl und das Veranlassen der notwendigen / sinnvollen Labor-Untersuchungen – hier insbesondere die Stuhluntersuchung – unabdingbar!

 

Eine aussagefähige Stuhluntersuchung sollte folgende Parameter abklären:

  • Stuhlflora:
    Sind die richtigen Keime im richtigen Mengenverhältnis vorhanden?
    Gibt es potenziell pathogene Fremdkeime, die zumindest in größeren Mengen dort nicht hingehören?
    Liegt eine Verpilzung vor? Wenn ja, um welche Arten handelt es sich und wie stark ist der Befall? (wichtig für die antimykotischen Maßnahmen!)
    pH-Milieu? (normal 6-7)
  • Verdauungsrückstände:
    Konnte der Patient das, was er „oben reingesteckt“ hat, überhaupt verdauen? Ist die Enzymproduktion ausreichend?
    (cave: wenn nicht, führt das zu Gärungs- und Fäulniszuständen!)
  • Immunglobuline:
    (sIgA / Schleimhautabwehr; eIgE / akute Allergie; eIgG / chron. Allergie / Unverträglichkeit)
    Liegt eine normale Abwehrlage vor oder ist das Immunsystem durch chronisches Geschehen erschöpft?
    (ist Immun-Modulation oder Immun-Stimulation erforderlich?)

weitere spez. Parameter je nach Fragestellung:

  • Histamin, DAO, CRPs bei V.a. Entzündung, Juckreiz u.a. Beschwerden
  • M2-PK bei V.a. Colon-Ca, Polypen
  • Pathogene Keime: Helicobacter pylori Antigen
    cave: Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes beachten!

 

Ausführliche Infos können beim VITATEST-Labor Dr. Peter Rosler angefordert werden:

info@vitatest.de   www.vitatest.de

 

Therapeutische Ansätze:

Die therapeutischen Möglichkeiten sind recht vielfältig und sollten möglichst individuell und anhand der Laborergebnisse ausgearbeitet werden. Neben der Konstitutionstherapie (hier spez. beim Lymphatiker!), der notwendigen symptomatischen Intervention (bei Juckreiz, Durchfall…) spielt der Schutz und die Abdichtung sowie Regeneration der i.d.R. funktionsgestörten Darmschleimhaut die wichtigste Rolle.

Eine sehr wichtige und längerfristig bedeutsame Therapie-Option ist der gezielte Einsatz von Probiotika, die einen antagonistischen Effekt bei Fremdkeimbesiedlung haben, die immunologische Abwehrleistung (an allen Schleimhäuten!) stärken und einen antientzündlichen Effekt haben.

(s. Abb. 5)

Darmstörungen Immunmodulation

Abb.5: Immunmodulation mit Probiotika

(Quelle: nutrimmun GmbH / NHP Deipenbrock & Mertler)

 

In einer klinischen Studie mit atopischen Kindern konnte z.B. das Hautbild und die Entzündungsmarker (Zytokine, Immunglobulin E, Interferon gamma) signifikant durch die orale Gabe von Probiotika (hier: probiotik pur® Plv.) verbessert werden.
(Quelle: nutrimmun GmbH)

Im Praxisbetrieb sollten die sinnvollen Präparate / Bakterienstämme individuell anhand der Stuhluntersuchung ausgewählt und nicht „auf Verdacht“ gegeben werden.
Ansonsten kann der gut gemeinte Einsatz auch schon mal als „Schuss nach hinten“ losgehen!

Eine weitere sinnvolle Option ist der Einsatz von β-Glucanen (z.B. nutriglucan® Tbl.), die über eine Stimulation der Makrophagen die Umwandlung der T-Helfer-Stammzellen (Th0) in Th1-Zellen forcieren.

So kann die Umwandlung in Th2-Zellen, sowie die mögliche Umwandlung von schon geprägten Th1- in Th2-Zellen (Th2-Shift), die bei allergischen Reaktionen mit Histamin-Ausschüttung verstärkt auftreten, verhindert werden. Durch die Stärkung der „normalen“, effektiven Abwehrschiene werden die uneffektiven, überschießenden Reaktionen vermindert.

(s. Abb. 6)

Immunmodulation β-Glucane

Abb.6: Immunmodulation mit β-Glucanen
(Quelle: nutrimmun GmbH / NHP Deipenbrock & Mertler)

Fallbeispiele:

1 ) Ältere Patientin: li. Auge gerötet, Lider geschwollen.

Anamnese:

Vorbehandlung mit Antibiotischer Salbe durch Augenarzt wg. bakteriellem Infekt.
Danach etwas besser – gem. Augenarzt o.B..; Diagn. des Hausarztes: Heuschnupfen.

Unsere Überlegungen: eine einseitige Heuschnupfensymptomatik ist zumindest unwahrscheinlich; der V. a. eine lokale allergische Reaktion bestätigte sich: Die antibiotische Salbe erwies sich im Bioresonanztest als energetisch neutral, Pflegesalben ebenso.
Die weißen Papiertaschentücher zeigten allerdings eine heftige Reaktion, während die ungebleichten verträglich waren!

Interpretation:

Schon seit dem bakteriellen Infekt wurde mit Papiertaschentüchern gewischt und getupft, deren Bleichmittel die kontaktallergische Reaktion an den vorgeschädigten Lidrändern auslösten und über die Antibiotika-Anwendung hinaus unterhielten.

Therapie:

ISO-Augentropfen, 3-5x täglich eintropfen; Meiden der weißen / gebleichten Papiertaschentücher; Umstellung auf Stofftaschentücher, die sicherheitshalber nach der Wäsche (ohne Weichspüler!) 2x gespült werden sollten und die prophylaktische Umstellung auf ungebleichtes, recyceltes Toilettenpapier!

Verlauf: nach einer Woche o.B..

 

2 ) Junge Frau mit zahlreichen Lebensmittel-Unverträglichkeiten, Durchfällen, Bauchschmerzen, ztw. Ekzeme und Juckreiz am Hals.

Anamnese:

mehrfache Vorbehandlungen wg. rezid. Darmmykosen (Candida alb.). Keine begleitenden Maßnahmen zur Darmmilieu-Sanierung und –Stabilisierung! Diagnose des Hausarztes: „ist alles Psycho-vegetativ bedingt – ich schreibe Ihnen ein Beruhigungsmittel auf…“

Stuhl-Labor:

Massive Florastörung (u.a. Bifidobakterien und Laktobazillen deutlich vermindert); pH 4.8 (= zu sauer); IgA leicht erhöht; CRPs und Histamin deutlich erhöht, leichter Candidabefall; Rohfasern vermindert.

Interpretation:

Eine Darmmykose betrachten wir nicht als eigenständige Erkrankung, sondern sie ist als Folge eines gestörten Darmmilieus und einer geschwächten Immunabwehr anzusehen.

D.h., neben einer antimykotischen Therapie ist eine Darmsanierung zur langfristigen Stabilisierung unabdingbar!
Der saure pH-Wert begünstigt Gärungsvorgänge, die die Darmwand zusätzlich belasten bzw. irritieren. Reizung und Entzündungsvorgänge können dann zur Histaminose führen. Dabei kumuliert das an der Darmwand verstärkt produzierte mit dem über die Nahrung zugeführten Histamin.

Therapie:

Ernährungsberatung: mehr basen- und ballaststoffhaltiges „Grünfutter“ – weniger Süßkram;
Histaminhaltige Nahrungsmittel meiden! (z.B. Sauerkraut, Spätburgunder-Rotwein …); Activomin®, 3x täglich 1Kps. vor d. E. als Toxinbinder und Schleimhautschutz; mucozink® Plv. 3x täglich 1 geh. TL in Flüss. z. E. als Vitalstoffquelle und zur Regeneration der Schleimhäute; probiotik pur®, abends Inhalt eines Btls. in Flüss. vor dem Schlafen zur Immunmodulation und als Antagonist zu Fremdkeimen.

Verlauf:

Entlastung / Beruhigung nach 1 Woche; abdominelle Beschwerden n. anfänglich verstärktem Meteorismus n. 2 Wo. stabil besser; Haut nach 4 Wo. o.B.; keine Bauchschmerzen, keine Durchfälle mehr. Die vorgesehene Bioresonanz-Testung auf Lebensmittel-Allergien und deren Neutralisierung mit einer Bioresonanz-Behandlung steht noch aus…

 

3 ) Gestresster, untrainierter Mittvierziger mit ztw. Hautproblemen (Juckreiz, Rötung), Kopfschmerzen und zunehmenden Lebensmittelunverträglichkeiten.

Der vorangegangene Herz-Kreislauf-Check mit EKG wg. ztw. Herzgefühls war unauffällig.

Anamnese:

Zunehmender beruflicher Stress; erste Hautreaktionen nach mehrfachen Antibiotikakuren im letzten Winterhalbjahr wg. Atemwegsinfektionen („Kann ich mir beruflich nicht leisten…“).

Stuhl-Labor:

Leitkeime vermindert (Bifidobakterien, Lactobazillen); IgA massiv erhöht; Verdauungsrückstände u. Enzyme o.B., pH 6,7; Histamin und CRPs leicht erhöht.

Interpretation:

Dauerstress wirkt massiv immunsuppressiv!

Die vorangegangenen Antibiotikakuren haben die Darmflora sicherlich geschädigt – die zu befürchtende Entwicklung einer Fäulnisflora mit Vermehrung von Clostridien und Coliformen Keimen sowie pH-Wert-Erhöhung ist (noch!?) nicht eingetreten.

Die IgA-Erhöhung deutet eher auf allergische Reaktionen hin – weniger auf Unverträglichkeiten (Histamin o.B.).

Therapie:

Dysto-Loges® 3-5x tägl. 1Tbl. zur vegetativen Stabilisierung; probiotik recur® abends Inhalt eines Btls. mit Flüss. vor dem Schlafen zur Milieustabilisierung – das enthaltene Vit. B12 und die Folsäure haben ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Stress-Symptomatik; nutriglucan® (mit Vit C, B6 u. Zink) 1x tägl. 3 Tbl. z.E. zur Normalisierung der überschießenden Immunreaktionen.
(s.o. / Abb.6)

Verlauf:

Nach 3 Wo. keine Hauterscheinungen und Kopfschmerzen mehr. Pat. gelobt Besserung im Ernährungsverhalten…

Wg. des selteneren aber immer noch ztw. in Ruhe auftretenden Herzgefühls wurde ein moderates Herz-Kreislauf-Training durch zunehmend längere und flottere Spaziergänge und die Einnahme von Confludin® N, 3-5x tägl. 15 Tr. empfohlen.

Bilanz nach 4 Monaten: Kein Herzgefühl mehr; Schlafverhalten, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit haben sich deutlich verbessert. Auch der Hund freut sich auf die Spaziergänge…

Zu einer Bioresonanztestung auf Lebensmittel-Allergene konnte der Pat. sich noch nicht Durchringen / „Das machen wir, wenn ich mehr Zeit habe…“

 

Fazit:

Die tlw. abenteuerlichen (Verdachts-) Diagnosen im Bereich von Allergien und Unverträglichkeiten erfordern ein „detektivisches Vorgehen“ und eine sanierende Grundtherapie, die individuell ganz unterschiedlich zusammengestellt werden muss.

Ein Blocken mit Cortison, Antihistaminika, Calzium-Präparaten und Weglass-Diäten auf Verdacht tragen nicht zur Klärung und Beseitigung der Probleme bei.

 

Lit.: Quellenangaben stehen im Text.

Auf weitere Literaturangaben wurde verzichtet, da alle Ausführungen – außer den pathophysiologischen Grundlagen – auf eigenen langjährigen Praxiserfahrungen basieren.